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Geschichte von Guntershausen


Das Dorf Guntershausen wird erstmals 1291 urkundlich als „Gundhartzhusen“ erwähnt.

Im Frühmittelalter war Gunterhausen eine sogenannte freiherrliche Vogtei. 1346 verkauften die Freiherren von Bussnang Guntershausen an den Konstanzer Bürger Rudolf Ruch. 

Wenn man der Geschichte trauen darf, hat Jakob Farner aus Stammheim um 1830 die Mühle Guntershausen mit Beimühle, Sägerei und grossem Landwirtschaftsgut käuflich erworben.
Seine jüngste Tochter Caroline Farner war, nach Frau Dr. Maria Heim-Vögtlin, die zweite Ärztin in der Schweiz. Die Geschichte der ehemaligen Mühle Guntershausen und über Caroline Farner wurde Ende 2011 zusammengetragen: ehemalige Mühle Guntershausen.
 
Mit dem Übergang zur Milchwirtschaft und zum Obstbau gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam die Stickerei ins Dorf.
 

Die 1911 eröffnete Mittelthurgau-Bahn, die über das Gemeindegebiet führt, bewirkte keinen Strukturwandel. Erst mit dem Bau mehrerer Einfamilienhäuser ab 1960, einem privaten Alters- und Pflegeheim 1965 und einem sogenannten Seniorendörfli 1986 hat Guntershausen den Charakter eines reinen Bauerndorfes verloren. 

Dorfverein Guntershausen

 

 

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